Sucht
In unserer Themenwelt Sucht erfahren Sie, welche Stoffe und Verhaltensweisen süchtig machen können, welche Faktoren die Entstehung einer Sucht beeinflussen und welche Behandlungsoptionen es gibt. In der folgenden Übersicht finden Sie eine Auswahl unserer nächsten Topthemen aus der Themenwelt Sucht.
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FAQ
Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich illegale Drogen? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.
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Wie gefährlich sind sogenannte Partydrogen tatsächlich?
Partydrogen standen gerade bei Jugendlichen in dem Ruf, gut für die Stimmung zu sein, ohne die gravierenden negativen Folgen von Drogen wie Heroin oder Kokain zu haben. Welche gesundheitlichen Risiken werden durch Partydrogen erzeugt?
Neben Herz-Kreislaufstörungen, substanzinduzierten Psychosen sowie Unfällen und Krankheiten, die aus erhöhtem Risikoverhalten resultieren können, droht langfristig physische und psychische Abhängigkeit. Mischkonsum, d.h. Kombinationen mit anderen Substanzen erhöhen das Risiko .
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Gibt es eine konkrete Definition von Abhängigkeit?
Abhängigkeit ist ja ein weit verbreiteter Begriff. Was heißt das aber genau? Gibt es eine konkrete Definition von Abhängigkeit?
Ja, die gibt es, aber die ist sehr umständlich, da sie für ein Fachpublikum formuliert wurden.
Ein Abhängigkeitssyndrom ist nach dem ICD 10 (International Classification of Diseases) folgendermaßen definiert:- 1. Ein starker Wunsch oder eine Art Zwang, psychotrope Substanzen (Substanzen, die auf die Psyche einwirken) zu konsumieren.
- 2. Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Menge des Konsums.
- 3. Ein körperliches Entzugssyndrom bei Beendigung oder Reduktion des Konsums.
- 4. Nachweis einer Toleranz (Gewöhnung): Um die ursprünglich durch niedrigere Dosen erreichten Wirkungen der psychotropen Substanz hervorzurufen, sind zunehmend höhere Dosierungen erforderlich.
- 5. Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügen oder Interessen zugunsten des Substanzkonsums, erhöhter Zeitaufwand, um die Substanz zu beschaffen, zu konsumieren oder sich von den Folgen zu erholen.
- 6. Anhaltender Substanzkonsum trotz des Nachweises eindeutiger schädlicher Folgen.
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Was ist Co-Abhängigkeit?
Die Gefahren und Gesundheitsrisiken, die mit Sucht und Abhängigkeit einher gehen, sind vielen bekannt. Aber wie verhält es sich mit Co-Abhängigkeit und was ist darunter überhaupt zu verstehen?
Der Begriff Co-Abhängigkeit wird leider recht undifferenziert verwendet. In erster Linie werden damit Personen beschrieben, die ein zwanghaftes Bedürfnis nach Zuwendung, Aufmerksamkeit und Bestätigung haben und ihr gesamtes Selbstwertgefühl von den Reaktionen ihrer Umwelt abhängig machen. Häufig wird er aber auch im Bereich der Abhängigkeitserkrankungen verwendet, dort bezieht er sich auf Menschen, die als Angehöriger oder Freund mit Abhängigen zu tun haben und sich mit der Zeit immer mehr vom Verhalten des Suchtkranken abhängig machen.
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Was versteht man unter synthetischen Drogen?
Welche Drogen sind synthetisch und welche speziellen Risiken gehen mit ihrem Konsum einher?
Synthetische Drogen sind Drogen, die im Labor hergestellt werden, also nicht auf einer natürlichen Grundsubstanz zurückzuführen sind. Beispiele sind MDMA (Ecstasy), Speed und Halluzinogene wie LSD. Ecstasy führt zu subjektivem Wohlbefinden, es fördert das Einfühlungsvermögen in die Gefühle anderer Menschen und wird daher auch als "Harmoniedroge" bezeichnet. Gleichzeitig reduziert es die Wahrnehmung von Erschöpfung und Müdigkeit. Speed ist in seiner Wirkung dem körpereigenen Adrenalin sehr ähnlich und wird als Aufputschmittel benutzt, da der Konsum zu Leistungssteigerung und/oder euphorischer Wirkung führt. Dies geschieht dadurch, dass natürliche Schutzmechanismen des Körpers aufgehoben werden und körpereigene Botenstoffe manipuliert bzw. in den Kreislauf ausgeschüttet werden. Hunger, Durst, Müdigkeit und Erschöpfung werden nach dem Konsum stark vermindert.
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