Fit ab 50
Jedes Jahr werden wir ein Jahr älter - aber "alt" müssen wir deswegen noch lange nicht sein: Erfahren Sie in unserer Themenwelt "Gesund älter werden", wie Sie mit der richtigen Ernährung und Bewegung lange fit bleiben und sich so Ihre Lebensfreude und Vitalität bis ins hohe Alter bewahren.
Suche
Suchen Sie hier nach einem von Ihnen gewählten Begriff entweder in unseren redaktionellen Inhalten oder in der Onlineberatung.
FAQ
Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Diabetes? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.
-
Woran erkennt man Diabetes?
Was sind Anzeichen für eine Diabeteserkrankung?
Diabetes erkennt man vor allem an zu hohen Blutzuckerwerten, denn bei einem Diabetes kann der Körper die Kohlenhydrate aus der Nahrung nicht mehr vollständig verwerten, somit bleibt Zucker (Glucose) im Blut zurück und es kommt zu hohen Blutzucker-Werten.
Typische Anzeichen für hohe Blutzucker-Werte sind:
- Vermehrter Durst
- Ausscheiden großer Harnmengen
- Müdigkeit, Abgeschlagenheit
- Ungewollter Gewichtsverlust
- Sehstörungen
- Wadenkrämpfe
- Juckreiz
- Trockene Haut
- Entzündungen der Haut
- Schlecht heilende Wunden
- Infektionen an den Geschlechtsorganen
- Harnwegsinfekte
Gewissheit darüber, ob Ihre Blutzucker-Werte zu hoch sind, erlangen Sie durch eine Blutzucker-Messung bei Ihrem Arzt.
-
Was genau ist Insulin?
Was genau ist Insulin und wofür ist es eigentlich notwendig?
Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird und dafür sorgt, dass Zucker (Glukose) aus dem Blut in die Zellen aufgenommen wird, der diese mit Energie versorgt. Bei Diabetes ist dieser Prozess allerdings gestört, so dass die Glukose im Blut verbleibt und so zu hohen Blutzuckerwerten führt. Meist muss dann Insulin von außen zugeführt werden.
-
Was bedeutet Typ-1 und Typ-2 Diabetiker?
Was ist der Unterschied zwischen einem Typ-1 und einem Typ-2 Diabetiker?
Bei dem Typ-1-Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr. Typ-1-Diabetiker müssen ihrem Körper daher ein Leben lang Insulin zuführen. Bei dem Typ-2-Diabetes hingegen produziert der Körper zwar Insulin, seine Wirkung ist aber vermindert. Um dies auszugleichen, reagiert der Körper mit einer erhöhten Produktion von Insulin. Auf Dauer hält die Bauchspeicheldrüse dieser Überproduktion jedoch nicht stand und produziert zunehmend weniger Insulin oder stellt die Insulinproduktion sogar ganz ein.
Im Gegensatz zum Typ-1-Diabetes, hängen die Erkrankung und der Verlauf eines Typ-2-Diabetes stark von der Lebensweise ab. Mit ausreichend Bewegung, Vermeidung von Übergewicht und ausgewogener Ernährung lässt sich ein Typ-2-Diabetes verhindern oder zumindest soweit verbessern, dass unter Umständen keine Medikamente oder Insulin notwendig sind. -
Keine spezielle Diät für Diabetiker?
Müssen Diabetiker jetzt keine speziellen Diäten mehr einhalten?
Nein, müssen sie nicht. Für sie gelten die gleichen Ernährungsempfehlungen wie auch für Nicht-Diabetiker: Eine ausgewogene, vollwertige Ernährung, wie sie in den 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) beschrieben ist.
Auch Kohlenhydrate, die ja für den Anstieg des Blutzuckerspiegels verantwortlich sind, dürfen gegessen werden. Hierbei sind aber Kohlenhydrate vorzuziehen, die langsam ins Blut gehen und den Blutzuckerspiegel nicht so schnell und stark ansteigen lassen. Diese "langsamen" Kohlenhydrate finden sich vor allem in Vollkorngetreideprodukten, Kartoffeln und Gemüse. -
Sind Diätprodukte sinnvoll?
Ist es als Diabetiker sinnvoll, auf Diätprodukte zurückzugreifen?
Nein, meist nicht. Von den eigentlich speziell für Diabetiker hergestellten Diätprodukten ist eher abzuraten, da sie einerseits oft sehr viel Fett und Kalorien enthalten und andererseits auch noch teurer sind als "normale" Lebensmittel. Hier sollte man auf jedenfall ein Blick auf die Nährwerttabelle werfen um herauszufinden, welches Produkt tatsächlich Vorteile bringt im Hinblick auf Kalorienzahl und Fettgehalt.
-
Was sind eigentlich Broteinheiten?
In Ernährungsratgebern für Diabetiker ist immer wieder auch von Broteinheiten die Rede. Was versteht man denn unter Broteinheiten (BE)?
In Deutschland berechnet man die Kohlenhydrate im Diabetesbereich in Broteinheiten/Berechnungseinheiten (BE), um die Menge der Kohlenhydrate im Essen einfacher überschauen zu können. Eine BE entspricht 10-12 Gramm Kohlenhydraten, die in einem halben Brötchen, einem Apfel oder einer mittelgroßen Kartoffel (80 Gramm) enthalten sind. Die Menge von Insulin (oder Tabletten) zur Mahlzeit richtet sich nach der Menge der Kohlenhydrate in der Mahlzeit.
-
Diabetes und Alkohol - was muss beachtet werden?
Was muss ein Diabetiker im Zusammenhang mit Alkoholkonsum beachten?
Geringe Mengen Alkohol (etwa 1-2 Gläser) sind durchaus erlaubt. Zu beachten ist jedoch, dass Alkohol nur zusammen mit kohlenhydratreichen Mahlzeiten aufgenommen werden sollte, da Alkohol die Glucosefreisetzung aus der Leber blockiert (Gefahr einer Unterzuckerung!). Bei übergewichtigen Diabetikern ist aber auch der hohe Energiegehalt zu beachten. Weiterhin fördert Alkohol die Entstehung von Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen, also weiteren Risikofaktoren, die Erkrankungen der Gefäße (Mikro- und Makroangiopathien) begünstigen können.
Fit von klein auf -
Angebote für Eltern
Die ersten 3 Lebensjahre des Kindes sind für Eltern besonders aufregend. Auf der Elternseite finden Sie viele Tipps und Anregungen, wie Sie mit Ihrem Kind die Welt entdecken können.
Das Aktivprogramm bietet Eltern eines Kindes im 3./4. Lebensjahr viele Spielideen, Tipps und Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Eltern."
Einzelchats
Gruppenchats
Anregung und Kritik
Haben Sie Anregungen oder Kritik für die Gesundheit Online? Dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns, wenn wir mit Ihrer Hilfe unser Angebot noch nutzerfreundlicher gestalten können.
