Gesund bleiben!
Die Gesundheit ist unser wertvollstes Gut. In stressigen Zeiten muten wir unserem Körper immer wieder viel zu. Dabei sollten wir stärker auf die Signale des Körpers achten und die Zeichen richtig deuten. In unseren Topthemen wie "Gesunde Haut", "richtig Trinken", "Schlafstörungen" und "Entspannt reisen" erhalten Sie viele Tipps wie Sie sich gesund und fit halten.
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FAQ
Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Schlaf dich fit!? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.
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Schlaftypen
Welche Schlaftypen gibt es?
Die Schlafforschung bezeichnet zwei unterschiedliche Schlaftypen (Chronotypen) - die sogenannte "Eule" und die "Lerche", also der Nachtschwärmer und der Frühaufsteher. Der Typus "Eule" ist übrigens nicht unbedingt ein "Langschläfer", denn eigentlich schläft er nicht länger, sondern geht nur später zu Bett und steht demzufolge auch später auf. Unter den Frühtypen (Lerchen) gibt es ebenso viele Kurz- oder Langschläfer wie unter den Spättypen (Eulen).
Typ Lerche (Frühaufsteher):- Ist bereits beim ersten Tageslicht aktiv und munter
- Konzentration ist besser vormittags möglich
Typ Eule (Nachtschwärmer):
- Kommt morgens nur schwer in Gang, ist schläfrig und appetitlos ("Morgenmuffel")
- Ist bis zum späten Abend noch munter und kann konzentriert arbeiten
"Echte" Lerchen- oder Eulentypen sind allerdings selten. Die meisten von uns liegen in der Mitte zwischen diesen beiden Extremen. Zu welchem Chronotyp (Schlaftyp) man tendiert, lässt sich durch Beobachten der Schlafgewohnheiten herausfinden. Wenn Sie z. B. an Ihren freien Tagen meist länger schlafen als an den Tagen, an denen Sie arbeiten müssen und sich an Montagen mit dem Aufstehen immer besonders schwer tun, selbst wenn Sie am Wochenende nicht gefeiert haben, so deutet dies darauf hin, dass Sie eher ein Spättyp (Eule) sind. Frühtypen (Lerchen) hingegen verzichten lieber auf abendliche Aktivitäten wie Ausgehen, Kino oder Konzert und gehen stattdessen früh zu Bett. Dafür sind sie am nächsten Morgen bereits kurz nach dem Aufstehen voll einsatzbereit.
Sie möchten über Ihren Schlaftyp gern mehr erfahren? Das Institut für Medizinische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München hat einen Fragebogen zur Bestimmung des Chronotypen entwickelt.
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Schnarchen
Wann ist es ratsam, sich wegen seines Schnarchens ärztlich behandeln zu lassen?
Viele Menschen schnarchen während des Schlafens. Besonders mit fortschreitendem Alter nimmt die Neigung zum nächtlichen Schnarchen zu, da es zur Erschlaffung des Gaumensegels kommt. Diese Erschlaffung setzt auch nach Alkoholgenuss oder der Einnahme von Schlaf- und Beruhigungsmitteln ein. Ein Schnupfen kann ebenfalls zu einem Schnarchen führen, dies sollte jedoch mit der Genesung aufhören. Ob es zum Schnarchen kommt, ist vor allem auch durch die Schlafposition beeinflusst. Vor allem in der Rückenlage entsteht Schnarchen, da in dieser Lage der Unterkiefer nicht gestützt ist und somit durch den Mund geatmet wird. Durchgehendes Schnarchen kann unter Umständen dafür verantwortlich sein, dass man tagsüber müde ist. In einigen Studien untersuchte man die Auswirkungen des Schnarchens bei Kindern und konnte hierbei Verhaltensauffälligkeiten und schlechtere Schulleistungen mit Schnarchen in Zusammenhang bringen. Auch kurze Atemaussetzer während des Einschlafens und im Tiefschlaf sind durchaus normal, ebenso wie ca. fünf kurze Atempausen pro Stunde. Eine so genannte Schlaf-Apnoe, gekennzeichnet durch unregelmäßiges, sehr lautes Schnarchen mit mehr als zehn Atemaussetzern pro Stunde, die mindestens zehn Sekunden andauern, ist allerdings eine behandlungsbedürftige Schlafstörung.
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Schlafstörungen
Was kann der Auslöser für Schlafstörungen sein?
Die Ursachen für Schlafstörungen sind äußerst vielfältig. Eine Reihe von Auslösern betreffen die Seele: beruflich wie privater Ärger oder negativer Stress führen immer häufiger zu einer großen Belastung der Psyche. Viele Menschen sind einsam oder von Ängsten geplagt, was sie nicht schlafen lässt. Manche körperlichen Erkrankungen verursachen ebenfalls Schlafstörungen. So findet ein Patient mit chronischen Schmerzen in der Regel nur sehr schlecht zur Ruhe. Auch die Einnahme von Medikamenten und eine sehr unregelmäßige Lebensweise (z.B. bei Schichtarbeit) können zu Schlafstörungen führen. Eine Untersuchung durch Ihren Hausarzt auf Grunderkrakungen ist bei anhaltenden Schlafstörungen jedoch ratsam.
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Ist es besser bei Schlafproblemen auf Kaffee und Rauchen zu verzichten?
Ist es besser bei Schlafproblemen auf Kaffee und Rauchen zu verzichten?
Vermeiden Sie übermäßigen Koffeingenuss (Kaffee, Cola, schwarzer und grüner Tee), besonders nach 14 Uhr. Um Koffein abzubauen, benötigt der Körper bis zu 8 Stunden. Der "Frühstücks-Kaffee" ist aber in den meisten Fällen völlig in Ordnung. Von Nikotin ist grundsätzlich abzuraten. Neben den zahlreichen, bekannten negativen Auswirkungen von Tabakkonsum kann Nikotin überdies die Schlafqualität beeinflussen.
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Vor dem Schlafen nichts mehr essen?
Stimmt es, dass man einige Stunden vor dem Schlafen nichts mehr essen sollte?
Opulente Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen sind nicht zu empfehlen! Sie liegen schwer im Magen und lassen den Organismus nicht zur Ruhe kommen. In den letzten beiden Stunden vor dem Einschlafen sollte man den Magen nicht mehr unnötig belasten. Allerdings stört richtiger Hunger die Nachtruhe ebenfalls. Ein kleiner, leichter Snack wie Joghurt, Käse oder Milch ist also erlaubt!
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Schlafschule
Was sind Schlafschulen?
Schlafschulen haben sich in den letzten sechs Jahren in Deutschland entwickelt und verbreitet und gelten als hilfreiche Möglichkeit, sein eigenes Schlafverhalten bewusst zu ändern bzw. zu optimieren. Spezielle Entspannungskurse, welche gezielte Einschlaftechniken vermitteln, finden meist über mehrere Sitzungen statt und werden von einem Experten aus der Schlafmedizin geleitet.
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Schlafen im Sommer
Welche Tipps gibt es, um auch im Sommer besser schlafen zu können?
Wer kennt das nicht: In warmen Sommernächten fällt uns das Einschlafen oftmals schwer, die hohen Temperaturen lassen einen nur langsam zur Ruhe kommen und wir fangen an zu schwitzen. Das liegt vor allem daran, dass während des Schlafs die Körpertemperatur um circa ein Grad sinkt. Damit das Absinken der Körpertemperatur erreicht werden kann, fängt man im Sommer nachts auch schnell an zu schwitzen, was unangenehm sein kann.
Nutzen Sie folgende Tipps, um auch in der heißen Jahreszeit besser in den Schlaf zu finden:
- Halten Sie das Schlafzimmer kühl! Dunkeln Sie das Zimmer tagsüber ab, sodass sich möglichst wenig Wärme sammeln kann. Ein nasses Laken, welches an der Fensterinnenseite befestigt ist, sorgt für Verdunstungskühle. Verzichten Sie auf den Einsatz einer Klimaanlage.
- Ihr Schlafzimmer sollte ruhig und dunkel sein. Sonnenlicht stört die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Zudem ist Lärm hinderlich für einen guten, ausgewogenen Schlaf.
- Bewegung vor dem Zubettgehen. Etwas Bewegung vor dem Schlafengehen, z.B. ein abendlicher Spaziergang, fördert einen guten Schlaf.
- Verwenden Sie Klimazonen-Bettdecken, diese sind luft- und feuchtigkeitsdurchlässig, verhindern jedoch, dass kalte Luft durch die Decke dringt. Der Körper kann so leichter seine Körpertemperatur konstant bei 36 Grad halten und wird dennoch vor zu kalter Luft geschützt.
- Ernähren Sie sich ausgewogen! Gemüse, Obst, Joghurt und Vollkornprodukte versorgen den Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Zusätzlich sollten Sie tagsüber viel trinken, jedoch nicht mehr vor dem Schlafen gehen. Vermeiden Sie es, spät noch zu essen - vor allem fettiges Essen.
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