Junge Familie
Das erste Kind ist da und die Freude übergroß. Doch wird man auch alles richtig machen? Was Ihr Kind in den ersten Jahren wirklich braucht, um gesund und glücklich aufzuwachsen und worauf Sie bereits in der Schwangerschaft achten können, erfahren Sie in dieser Themenwelt.
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FAQ
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Was hilft bei Übelkeit?
Was kann ich gegen Schwangerschaftsübelkeit tun?
In den ersten drei Monaten werden viele Schwangere von Übelkeit und Erbrechen geplagt. Hier ein paar Tipps, wie Sie dem entgegenwirken können:
- Nehmen Sie schon vor dem Aufstehen im Bett eine Kleinigkeit zu sich, z.B. etwas trockenes Brot, Zwieback oder ein paar Kekse.
- Trinken Sie eine Tasse Ingwer- oder Pfefferminztee in kleinen Schlucken.
- Essen Sie in vielen kleinen Mahlzeiten über den Tag verteilt.
- Der Geschmackssinn kann sich in der Schwangerschaft verändern: Essen Sie nichts, was Sie gerade nicht mögen.
- Auch homöopathische Medikamente oder ein Akupressurarmband können gegen die Übelkeit helfen.
Wenn Sie öfter erbrechen müssen, sollten Sie unbedingt darauf achten, den dadurch entstehenden Flüssigkeits- und Mineralienverlust mit Mineralwasser oder Brühe wieder auszugleichen.Leiden Sie unter sehr starker Übelkeit oder müssen sich mehrmals am Tag übergeben, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme darauf ansprechen, da sich dies unter Umständen negativ auf die Gesundheit Ihres Babys auswirken kann.
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Lassen sich Krampfadern verhindern?
Lässt sich die Entstehung von Krampfadern in der Schwangerschaft verhindern?
Auf Grund der vermehrten Blutflüssigkeit im Körper, kommt es bei Schwangeren zu einer erhöhten Belastung der Adern. Das kann zu Krampfadern und Besenreißern (kleine bläuliche Äderchen unter der Haut) führen. Dabei sind Krampfadern längst nicht nur ein kosmetisches Problem: Sie erhöhen außerdem das Risiko für Venenentzündungen und Thrombosen und sollten daher vermieden werden.
So können Sie Krampfadern vorbeugen:- Bewegen Sie sich regelmäßig, z.B. beim Spazieren, Rad fahren, Schwimmen oder Tanzen.
- Betreiben Sie durchblutungsfördernde Fuß- und Beingymnastik.
- Nehmen Sie lauwarme Wechselduschen.
- Legen Sie die Beine möglichst oft hoch.
- Verzichten Sie auf Schuhe mit hohen Absätzen.
- Vermeiden Sie große Temperaturschwankungen und ausgedehnte Sonnenbäder.
- Tragen Sie Kompressionsstrümpfe.
- Lagern Sie Ihre Beine nachts etwas erhöht.
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Risikoschwangerschaft ab 35?
Zählt man mit 35 Jahren wirklich schon zu den Risikoschwangeren?
Bei jeder schwangeren Frau, die 35 Jahre oder älter ist, wird grundsätzlich in den Mutterpass der Vermerk "Risikoschwangerschaft" eingetragen, da mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit für eine genetische Fehlbildung beim Kind, Fehl- und Frühgeburten und andere Komplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck und Thrombosen leicht erhöht ist. Daher werden bei Schwangeren ab 35 bestimmte Werte und Befunde genauer untersucht als bei jüngeren Schwangeren.
Dies bedeutet aber nicht, dass eine Schwangerschaft ab diesem Alter auch tatsächlich risikoreich verläuft. Eine Studie der BZgA, die Schwangere ab 35 untersuchte, kam zu dem Ergebnis, dass ein höheres Alter der Mutter als Risikofaktor für die Schwangerschaft nicht überbewertet werden sollte. Das Alter kann sogar einen positiven Effekt haben: Ältere und erfahrenere Frauen seien in der Schwangerschaft meist gelassener als jüngere und würden auch weniger unter Schwangerschaftsbeschwerden leiden. -
Was wird bei den Vorsorgeuntersuchungen kontrolliert?
Was wird bei den Vorsorgeuntersuchungen kontrolliert und wie oft muss man sich untersuchen lassen?
Die Vorsorgeuntersuchungen erfolgen in der Regel am Beginn der Schwangerschaft einmal im Monat und ab der 32. Schwangerschaftswoche im Abstand von 14 Tagen. Die Untersuchungen können entweder von einem Frauenarzt/einer Frauenärztin oder einer Hebamme vorgenommen werden. Ausnahme sind die Ultraschalluntersuchungen, die nur von einem Frauenarzt durchgeführt werden können.
Mit Hilfe der Vorsorgeuntersuchungen lässt sich die Entwicklung Ihres Kindes genau verfolgen und Probleme können schon frühzeitig erkannt werden. Bei den Untersuchungen werden folgende Dinge überprüft:
- Gebärmutter und Lages des Kindes
Durch Abtasten des Unterleibs wird der Stand der Gebärmutter und die Lage des Kindes untersucht. Außerdem wird überprüft, ob der Muttermund noch geschlossen ist. - Gewicht
In der Schwangerschaft nehmen die meisten Frauen insgesamt 10 bis 20 Kilogramm zu. Während sich das Gewicht in den ersten 3 Monaten kaum verändert, nehmen Schwangere ab dem 4. Monat etwa 300, später ungefähr 500 Gramm pro Woche zu. Kommt es jedoch zu einem sehr starken Gewichtsschub innerhalb weniger Tage, kann das auf eine Schwangerschaftsvergiftung (Gestose) hindeuten und sollte unbedingt mit einem Arzt besprochen werden. - Urin
Mit einer Urinprobe wird überprüft, ob Infekte oder Entzündungen vorliegen, ob es Probleme mit den Nieren gibt oder ein Diabetes oder eine Gestose vorliegen. - Blut
Durch eine regelmäßige Blutuntersuchung lässt sich frühzeitig ein möglicher Eisenmangel feststellen. Außerdem werden die Blutgruppe und der Rhesusfaktor der Schwangeren bestimmt. - Blutdruck
Ein deutlich erhöhter Blutdruck kann (zusammen mit Wassereinlagerungen und Eiweiß im Urin) Anzeichen für eine Gestose sein und sollte daher regelmäßig überprüft werden. - Ultraschall
Mit der Ultraschalluntersuchung, die meist im 3., 6. und 8. Monat vorgenommen wird, lässt sich die Größe und Lage des Kindes, die Entwicklung seiner Organe und Gliedmaßen und die Herzfunktion überprüfen. Außerdem wird die Lage der Plazenta und die Menge des Fruchtwassers untersucht. Mit Hilfe des Ultraschalls lassen sich frühzeitig Auffälligkeiten und Fehlbildungen erkennen. - Herztöne und Wehen
In den letzten zwei bis drei Monaten der Schwangerschaft wird die werdende Mutter mit einem Cardiotokographen (CTG) untersucht. Mit diesem Gerät lassen sich die Herztöne des Kindes hörbar machen und die Anzahl, Abstand und Dauer der Wehen aufzeichnen. So lässt sich eine vorzeitige Wehentätigkeit entdecken.
- Gebärmutter und Lages des Kindes
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Was ist der Mutterpass?
Was ist der "Mutterpass" und wofür braucht man ihn?
Mit Beginn der Schwangerschaft erhält die werdende Mutter den sogenannten "Mutterpass". In diesem werden alle wichtigen, die Schwangerschaft betreffenden Informationen und Ergebnisse festgehalten. Dazu gehören z.B. die Blutgruppe und der Rhesus-Faktor der Mutter, der voraussichtliche Geburtstermin, Informationen zu vorherigen Schwangerschaften und Geburten sowie die Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen.
Schwangere sollten ihren Mutterpass immer bei sich tragen, denn so kann in Notfällen schneller und angemessener reagiert werden.
Nähere Informationen und Erklärungen zu einzelnen Punkten im Mutterpass können Sie hier nachlesen:
http://www.eltern.de/schwangerschaft/5-15-woche/mutterpass.html
Fit von klein auf -
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Die ersten 3 Lebensjahre des Kindes sind für Eltern besonders aufregend. Auf der Elternseite finden Sie viele Tipps und Anregungen, wie Sie mit Ihrem Kind die Welt entdecken können.
Das Aktivprogramm bietet Eltern eines Kindes im 3./4. Lebensjahr viele Spielideen, Tipps und Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Eltern."
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