Fit in der Lebensmitte

Mitten im Leben zu stehen heißt das Leben in vollen Zügen genießen zu können, aber auch zu wissen, wie man gesund und fit bleibt. Informationen rund um Bewegung & Fitness, Vorsorge, Ernährung und einen gesunden Geist erfahren Sie in der Themenwelt Fit in der Lebensmitte.

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FAQ

Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Bewegung & Fitness? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.

 
  • Was ist chronischer Schmerz?

    Was ist chronischer Schmerz und wie entsteht er?

    Ständige Schmerzen können sich zu chronischen Schmerzen entwickeln, wenn sie unbehandelt bleiben. Das bedeutet, dass auch nach Abklingen der eigentlichen schmerzauslösenden Ursache (z.B. eine Entzündung, eine rheumatische Erkrankung oder ein Bandscheibenvorfall) Schmerzen auftreten. Verantwortlich ist dafür das so genannte "Schmerzgedächtnis", das der Körper entwickeln kann: Bestehen Schmerzen über einen längeren Zeitraum, werden die Nervenbahnen ständig gereizt und somit regelrecht "trainiert". Der Effekt ist, dass die Nervenzellen immer heftiger auf die schmerzauslösenden Reize reagieren und sich die Schmerzen sogar verselbständigen können. Die Zellen senden dann sogar auch ohne dass ein Reiz vorliegt ein Schmerzsignal zum Gehirn. Chronische Schmerzen sind umso besser behandelbar, je früher sie angegangen werden. Lassen Sie sich daher von einem Arzt untersuchen um herauszufinden, worin die Ursache für Ihre Schmerzen liegt und wie man diese am besten behandeln kann. Hilfe finden Sie auch in so genannten "Schmerzpraxen".

  • Bewegung gegen Schmerzen?

    Kann Bewegung bei Schmerzen tatsächlich sinnvoll sein?

    Bewegung ist eine äußerst gute Präventionsmaßnahme und kann auch eine sehr gute Therapie gegen viele Schmerzen, die im Bereich des Rückens oder der Gelenke auftreten sein. Gerade bei unspezifischen Rückenschmerzen ist Bewegung meist das beste Mittel. Bettruhe sollte man daher nur kurzzeitig in akuten Schmerzepisoden anwenden.
    Durch Bewegung werden die Muskeln besser trainiert und können somit die Gelenke und den gesamten Bewegungsapparat besser unterstützen. Damit lassen sich Bandscheibenleiden oder "Alterserscheinungen" wie Arthrose und Osteoporose sehr gut vorbeugen. Mit ausreichend Bewegung bleiben Ihnen so viele schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparats erspart.
    Wenn Sie bereits Beschwerden haben, fragen Sie am besten Ihren Arzt, welche Form der Bewegung er Ihnen empfehlen kann.

  • Was muss man bei Sport in der zweiten Lebenshälfte beachten?

    Was muss man bei Sport in der zweiten Lebenshälfte beachten? Ist man irgendwann zu alt für Sport?

    Für Sport ist man nie zu alt! Aber besonders in höherem Alter und wenn Sie lange pausiert haben, sollten Sie vor Beginn folgendes beachten:

    • Lassen Sie einen Gesundheitscheck beim Arzt durchführen.
    • Fangen Sie langsam (!) mit dem Training an.
    • Bei körperlichen Beschwerden sollten Sie mit Ihrem Arzt abklären, welche Sportart für Sie geignet ist.
    • Vemeiden Sie eine übermäßige Belastung der Gelenke.
    • Mit Dehnübungen können Sie die Verletzungsgefahr verringern.
    • Leichtes Krafttraining fördert die Stabilität, Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit des Körpers.
    • Passen Sie das Training Ihrem Fitnessgrad an und vermeiden Sie Überbelastungen.
    • Planen Sie ausreichend Erholungsphasen ein. Sie werden eine längere Erholungszeit benötigen als in jüngeren Jahren.

  • Wie wichtig ist Bewegung in der zweiten Lebenshälfte?

    Wie wichtig ist Bewegung in der zweiten Lebenshälfte und wie viel sollte es sein?

    Regelmäßig 15 bis 30 Minuten Spazierengehen - schon damit können Sie sich schnell und verblüffend viel Gutes tun. Der ganze Körper profitiert von der Bewegung; alle Organe und viele physiologische Prozesse werden revitalisiert. In späteren Jahren stellt sich der Erfolg sogar rascher und deutlicher ein als in jungen Jahren. Neuere Studien zeigen: Diese Form von Anti-Aging greift bereits bei 2-3 bewegungsaktiven Aktionen in der Woche! Zudem halten Spaziergänge nicht nur den Körper fit, sondern sind auch für die geistige Fitness von großer Bedeutung. Das haben amerikanische Forscher in einer Studie nachgewiesen.

  • Fitnesstipps für den Alltag

    Welche Fitnesstipps für den Alltag sind leicht und für jedermann umzusetzen?

    Um körperlich fit zu bleiben, bedarf es nicht unbedingt einer sportlichen Betätigung oder eines gezielten Trainings im Fitnessstudio. Für den Anfang reichen kleine Veränderungen im Alltag.

    • Beginnen Sie den Tag schon mit Bewegung. Putzen Sie sich doch mal auf einem Bein die Zähne!
    • Lassen Sie für kurze Wege das Auto stehen. Damit sparen Sie heutzutage auch nicht unerheblich Geld ein.
    • Steigen Sie eine Haltestelle früher aus dem Bus aus oder steigen Sie später ein.
    • Machen Sie bei jeder Gelegenheit kleine Spaziergänge.
    • Machen Sie am Arbeitsplatz regelmäßig kleine Pausen, gehen Sie umher und machen leichte Gymnastikübungen.
    • Nutzen Sie jede Treppe! Sind es zu viele Etagen, gehen Sie zumindest ein paar Stockwerke zu Fuß.
    • Wenn Sie etwas in die Spülmaschine stellen oder aus dem Kühlschrank nehmen, machen Sie dabei drei Kniebeugen.
    • Selbst auf dem Sofa, vor dem Fernseher, kann man kleine Übungen machen: Beine anheben, mit den Füßen kreisen und ähnliches.

    Körperliche Aktivität sollte ein selbstverständlicher Teil des täglichen Lebens sein.

  • Body-Mass-Index

    Was sagt der Body-Mass-Index aus?

    Der BMI berechnet sich folgendermaßen: BMI = Gewicht in kg : (Körpergröße in cm)2.

    Der Normalbreich bei einem Body Mass Index liegt bei Männern zwischen 20 und 25, bei Frauen zwischen 19 und 24. Bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte wird ein Body Mass Index bis 26 als noch normal angesehen. Über dem Normalgewicht zu liegen, muss noch kein Gesundheitsrisiko sein. Aber auf Gewichtsschwankungen zu reagieren, ist allemal hilfreich, um gesund, beweglich und fit zu bleiben.

    Beispiel: Eine Frau mit einer Körpergröße von 1,65 Meter und einem Gewicht von 60 Kilogramm rechnet: 60 : (1,65 x 1,65) = 60 : 2,72 = 22,05

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